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Revision as of 14:15, 10 June 2016


Diese Seite dient als Bibliothek mit ergänzenden EQ-Kurven für alte Schallplatten die im Effekt Equalizer in der aktuellen Version von Audacity verwendet werden können.
Das hier ist die deutsche Fassung von: Playback equalization for 78 rpm shellacs and early 33⅓ LPs.
 
Related article(s):
Ultraphon.JPG

Die Tonaufnahme auf praktisch jeder Schallplatte ist anders als die ursprüngliche Aufführung. Aus technischen Gründen muss die Frequenzkurve verändert werden, wenn die Platte geschnitten wird. Eine Wiedergabe-Entzerrung (playback equalization, EQ oder Deemphasis) ist erforderlich um die Frequenzkurve des Originals wieder herzustellen. Nur so können Musikliebhaber den originalen Klang der Musik von annodazumal von ihren seltenen Platten genießen.



Verwendung

Die wichtigsten Entzerrkurven werden in Tabelle 1 gezeigt:

  • Sie können einige davon im Abschnitt EQ-Kurven Bibliothek herunterladen, nach Audacity importieren und sie in Effekt > Equalizer anwenden.
  • Sie können jede Kurve selbst mit dem 78 rpm EQ Curve Generator Plug-in erstellen.
  • Sie können danach die Regler jedes digitalen oder analogen Equalizers von Hand einstellen.
  • Sie können die geeigneten Einstellungen jedes regelbaren, analogen Vorverstärkers festlegen.

Welche Entzerrkurve für das jeweilige Platten-Label erforderlich ist, sehen sie:


Entzerr- oder EQ-Kurven erklärt

Wenn Schallplatten hergestellt werden, wird die Tonaufnahme absichtlich verzerrt, indem die Lautstärke niedriger Frequenzen abgesenkt und die hoher Frequenzen angehoben wird. Diese Schneidkennlinie („pre-emphasis“) ermöglicht es, die Auslenkung der Schneidapparatur bei tiefen Tönen an die Breite der Schallplattenrille anzupassen und verbessert bei hohen Tönen den Rauschabstand zum Abspielgeräusch. Ohne eine solche Schneidkennlinie hätten Basstöne eine so starke Auslenkung, dass der Tonabnehmer der Tonschrift nicht mehr folgen kann und hohe Töne würden im Rauschen untergehen.

Bei der Wiedergabe muss eine zur Schneidkennlinie umgekehrte Wiedergabekennlinie angewendet werden, um wieder das ursprüngliche Klangbild zu erhalten. Das ist die Deemphasis oder „equalization“, kurz EQ.

Moderne Vinyl-Schallplatten verwenden ausschließlich die Schneidkennlinie und die entsprechende Entzerrkurve nach RIAA, einer Norm der Recording Industry Association of America aus den 1950er Jahren. Da aber, bevor RIAA zur Norm wurde, fast jeder Schallplattenhersteller seine eigene Schneidkennlinie verwendet hat, muss für diese 78er Schelllacks und frühen Vinylplatten die jeweils richtige Wiedergabe-EQ gefunden und beim Abspielen angewendet werden.

Grundsätzlich ist jede EQ-Kurve eine Kombination von zwei Filter-Charakteristiken: einer Tiefenanhebung, die durch eine Bass-Übergangsfrequenz (den sogenannten “3 dB-Punkt” der Kurve, “bass turnover”) festgelegt ist und einer Höhenabsenkung, die durch eine zweite Übergangsfrequenz definiert ist. Häufig wird die Höhenabsenkung mit dem Wert der Absenkung in dB bei der Frequenz von 10 kHz angegeben als “treble rolloff at 10 kHz”.

Als Beispiel zeigt die folgende Abb.1 den Frequenzverlauf einer Tiefenanhebung, festgelegt durch die Übergangsfrequenz von 500 Hz (bass turnover 500 Hz). Abb.2 zeigt die Höhenabsenkung um -13,7 dB bei 10 kHz (treble rolloff -13.7 dB at 10 kHz) die einer Höhen-Übergangsfrequenz von 2122 Hz entspricht. Abb.3 zeigt den kombinierten Frequenzverlauf, der sich aus diesen beiden Kurven ergibt.


Bass Boost curve

Abb.1: Tiefenanhebung mit “3 dB-Punkt” bei 500 Hz


Treble Cut curve

Abb.2: Höhenabsenkung um -13,7 dB bei 10 kHz


Combined Bass Boost and Treble Cut curve

Abb.3: Tiefenanhebung und Höhenabsenkung kombiniert


Die Wiedergabekennlinie kann auch noch eine Begrenzung der Tiefenanhebung durch ein Shelving Filter (“Kuhschwanzfilter”) beinhalten. Dieses Filter wird bei Schelllaks praktisch nicht verwendet; es wurde erst 1948 mit der Columbia LP Kurve eingeführt. Es verhindert eine übermäßige Anhebung der tiefen Frequenzen (üblicherweise unter 100 oder 50 Hz) wodurch auch tiefe Störfrequenzen (Rumpeln) mitverstärkt werden würden. Abb.4 zeigt die Wirkung eines solchen 50 Hz Shelving Filters, wenn es zu der Kennlinie aus Abb.3 hinzugefügt wird. Das Ergebnis ist die Wiedergabekennline nach der RIAA Norm.


Combined Bass Boost, Treble Cut and 50 Hz LF Shelving curve

Abb.4: Tiefenanhebung und Höhenabsenkung und Bass-Shelving kombiniert


Akustische Schelllack-Aufnahmen aus der Zeit vor Erfindung der elektrischen Aufnahmetechnik haben grundsätzlich linearen Frequenzgang, also ohne Verstärkung oder Dämpfung bei Bässen oder Höhen. Ihre EQ-Kurve wird daher oft als “flat” bezeichnet. Manche frühe elektrische Schelllack-Aufnahmen, vor allem europäische, benötigen nur eine Anhebung der Bässe und keinerlei Absenkung der Höhen. Der “treble rolloff at 10 kHz” ist dann 0 dB.

Bitte beachten sie, dass in EQ-Kurven die tatsächlichen Pegelwerte bei der Bass-Übergangsfrequenz oder bei 10 kHz nicht “3 dB” oder der jeweilige Parameterwert aus der Tabelle sind. Das ist kein Rechenfehler, sondern ergibt sich aus der Addition von bis zu drei Teilkurven und der Normalisierung der Kurve auf 0 dB bei 1000 Hz.

Da es zu Schelllack-Zeiten keinerlei EQ Normen gab und auch vielfach keine Aufzeichnungen über verwendete Schneidkennlinien geführt wurden, besteht natürlich bei vielen Platten-Labels eine gewisse Unsicherheit darüber, welche Wiedergabe EQ denn die richtige ist. Die unten stehenden Tabellen wurden aber aus einer Vielzahl von vertrauenswürdigen Quellen zusammengestellt und sollten daher verlässliche Angaben liefern. Ihr Hörempfinden sollte aber immer die letzte Entscheidung haben – “if it doesn’t sound right, it isn’t right!”


Entzerrkurven

Die Aufnahme-Kennlinie der meisten Schallplatten – von Schelllacks besonders – war immer durch den verwendeten Schneidapparat und oft auch durch interne Richtlinien der Plattenfirma festgelegt. Beide ließen dem Toningenieur einigen Spielraum für Änderungen um den Klang zu verbessern. Auch wenn Graumann 250 Hz für die Wiedergabe einer EMI vorschlägt und Copeland sich für 300 Hz ausspricht ist das kein Widerspruch. Beide meinen dieselbe Entzerr-Charakteristik aber haben unterschiedliche Ansichten darüber, was am besten klingt. Das soll sie ermutigen, beide Versionen auszuprobieren und dann die zu nehmen, die für ihr Ohr richtig klingt.

Bitte machen sie sich nicht zu viele Gedanken über Zehntel dB! Noch in den 1960ern entsprach eine Genauigkeit von +/- 2 dB völlig der geltenden Norm. In den 1950ern waren +/- 3 dB ein ganz feiner Wert und niemand wird jemals erfahren ob die Tonaufnahme-Ingenieure der 1940er oder 1930er Jahre ihre Kennlinien richtig angewendet haben (wenn sie sie überhaupt angewendet haben!) Daher wird die Schwankungsbreite bei den Aufnahmen alle möglichen Unwägbarkeiten bei der Wiedergabeentzerrung um ein Vielfaches übertreffen.


Tabelle der Entzerr- oder EQ-Kurven

Die wichtigsten EQ-Kurven finden sich in Tabelle 1. Alle Kurven werden aus Sicht einer Wiedergabe-Kurve oder Deemphasis beschrieben, bei der Bässe / niedrige Frequenzen verstärkt / angehoben werden müssen und Höhen / hohe Frequenzen im Gegensatz dazu gedämpft / abgesenkt, damit das ursprüngliche Klangbild wiederhergestellt wird. Die entsprechende Aufnahme-Kurve für das Schneiden der Matrizen ist dazu umgekehrt. (Listen, die von Herstellern der Equalizer-Vorverstärker stammen, können irreführend sein. Es könnten nicht die korrekten Parameter der Kurven angeben sein, sondern nur näherungsweise Einstellwerte des Gerätes.)


Tabelle 1 gibt die drei Parameter einer EQ-Kurve an: die Übergangsfrequenz f1 für das Bass Shelving Filter, f2 für die Tiefenanhebung und f3 für die Höhenabsenkung (und alternativ dazu: die drei entsprechenden Zeitkonstanten τ1, τ2 und τ3). Die drei Werte sind zwingend erforderlich, um eine EQ-Kurve zu berechnen oder zu zeichnen, um die richtigen Einstellungen eines digitalen Equalizers festzulegen oder um einen RC-Schaltkreis zusammenzulöten.

Die Pegelwerte an zwei typischen Frequenzen vermitteln einen groben Eindruck davon, was die Kurve bei der Tonaufnahme auf der Platte bewirken wird. Die Frequenzen sind:

  • 50 Hz, wo gewöhnlich das Bass Shelving Filter wirksam wird
  • 10 kHz, weil die Höhenabsenkung ja oft als “rolloff at 10 000 Hz” angegeben wird.


Der sehr anschauliche “Code” ist hilfreich um Missverständnisse zu vermeiden, wenn EQ-Kurven mit unterschiedlichen Alias-Namen benannt werden (was viel zu oft geschieht).

  • Die drei-stellige Zahl am Anfang ist die Übergangsfrequenz der Tiefenanhebung (f2)
  • Der mittlere Buchstabe lautet
N … (“None”) wenn kein Bass Shelving angewendet wird
R … 20 dB (benannt R nach RCA oder RIAA)
B … 18 dB
A … 16 dB
C … 14 dB (benannt C nach Columbia LP Kurve)
X … 12 dB
  • Die Zahl am Ende gibt die Höhenabsenkung oder “treble rolloff” bei 10 kHz an und hat immer ein negatives Vorzeichen. Bitte berücksichtigen sie: das ist nur ein Code und der genaue Wert, nach Normalisierung auf 0 dB bei 1000 Hz, kann davon abweichen.

Dieser Code kann für die richtigen Einstellungen bei den meisten Equalizer-Vorverstärkern verwendet werden.


(Beispiel: “RIAA 500R-13,7” sagt über die RIAA-Kurve, dass die Bassanhebung unterhalb 500 Hz erfolgt und +20 dB nicht übersteigt; sowie dass Höhen bei 10 000 Hz um -13,7 dB abgesenkt werden.)

Die geographische Region und der Zeitraum wurden angegeben um eine begründete Annahme zu einer EQ-Kurve treffen zu können, wenn ein Platten-Label nicht auf der Liste ist. Grundsätzlich waren amerikanische Aufnahmekurven viel entschlossener beim Absenken der Bässe und Anheben der Höhen. Briten und Europäer neigten dazu, Bässe gerade so weit wie erforderlich zu dämpfen und verzichteten oft ganz auf die Höhenanhebung – sie hatten also einen linearen Frequenzgang (“flat”) in den Höhen. Frühe Aufnahmekurven waren recht einfach und zurückhaltend. In den späten Jahren (nach 1945) wurden die Kurven immer ausgefeilter: die dritte Übergangsfrequenz f1 für das Bass Shelving Filter kam hinzu und der Verstärkungsfaktor erreichte Werte bis zu +/- 20 dB.


Tabelle 1: Wiedergabe-Entzerrkurven

Region Timeperiod Curve Name, alias names Time constants Turnover frequencies Bass shelf Bass boost Treble cut Code
τ1 [μs] τ2 [μs] τ3 [μs] f1 [Hz] f2 [Hz] f3 [Hz] [dB] @ 50Hz
[dB]
@10kHz
[dB]
Normal Groove, 78 rpm
Eur., Brit. 1926 - 1946 "European 78", Old Europ.,250,EMI 78 636 250 + 14,4 0 (flat) 250N-0
Eur., Brit. 1927 - 1946 "Blumlein 300" 531 300 + 16 0 (flat) 300N-0
Brit., Amer. 1926 - 1950 "500-FLAT", Blumlein500, Europ.500 318 500 + 19 0 (flat) 500N-0
America 1926 - 1951 "American 78" 636 250 5900* + 14 - 6 250N-6
America 1926 - 1951 "American 78" 636 250 4400* + 14 - 8 250N-8
Amer.(CBS) 1938 - 1948 "Columbia 78" 530 100 300 1592 + 16,7 - 15,0 300N-16
Eur., Brit. 1944 - 1956 "DECCA 78", FFRR 78, London ffrr 78 531 25 300 6366 + 15,4 - 5,7 300N-5.5
Germany 1952 - 1955 "CCIR 78", Recomm. No.134 (1953) [1] 450 50 354 3183 + 17,0 - 10,5 350N-10.5
Eur., Brit. 1955 - end "IEC N78" = "B.S.1928" for N78 only 3180 450 50 50 354 3183 + 16 + 14,0 - 10,5 350A-10.5
Microgroove, 33⅓ and 45 rpm
America 1942 - 1949 NAB (broadcast transcriptions, 1942) 318 100 500 1592 + 20,5 - 15,6 500N-16
America 6/1948 - 1956 "Columbia LP", Col. M33, "LP" [3] 1590 318 100 100 500 1592 + 14,5 + 13,6 - 15,5 500C-16
America 4/1949 - 1958 "NAB", NARTB (standard 1949) [3] 3180 318 100 50 500 1592 + 20 + 17,5 - 15,6 500"B"-16
America 1/1951 - 1958 "AES" (standard 1951) 398 63,7 400 2500 + 18,1 - 12,3 400N-12
Amer.(RCA) 1949 - 8/1952 "RCA 45" (for 45 rpm) 200 63,7 796 2500 + 22,6 - 13,8 800N-12.3
Amer.(RCA) 1950 - 8/1952 "RCA Old Orthophonic" (for 33⅓ LPs) 318 63,7 500 2500 + 19,7 - 12,6 500N-12.3
Amer.(RCA) 8/1952 - pres. "RCA New Orthophonic" 3180 318 75 50,05 500,5 2122 + 19,5 + 16,9 - 13,7 500R-13.7
Amer. (all) ca.1956 - pres. = "RIAA" (US-standard since 1955)
Europe ca.1962 - pres. = IEC No.98 (1955) = B.S.1928 (1955)
Amer., Brit. 1949 - 1956 "LONDON LP" [2] 1590 318 50 100 500 3183 + 13,8 + 12,5 - 10,9 500C-10.5
Germany 1955 - 1962(?) TELDEC (as proposed 1957 for DIN) 3180 318 50 50 500 3183 + 19,3 + 16,5 - 10,9 500R-11
Tabelle1 basiert weitgehend auf Tab.2a von: Heinz O. Graumann, Schallplatten-Schneidkennlinien und ihre Entzerrung, in: FUNKSCHAU 1958 / Heft 15, S. 359 ff
* errechnete Frequenzen, um 6 bzw. 8 dB bei 10 kHz zu erhalten
[1] CCIR wurde von Deutsche Grammophon mit einem 50 Hz Bass Shelving verwendet und entspricht daher IEC N78 [Brice]
[2] Verwendet von britischen Decca und für London/Decca Releases in den USA, meist M33
[3] Gary A. Galo, The Columbia LP Equalization Curve, ARSC conference March 2008; Gary A. Galo, Disc Recording Equalization Demystified, in ARSC Journal, Herbst 1996


78 rpm EQ Curve Generator

EQ-Kurven für Audacity können aus der Übergangsfrequenz der Tiefenanhebung (f2) und dem “Rolloff bei 10000 Hz” erstellt werden. Dazu steht die Testversion des Nyquist Plug-ins “78 RPM EQ Curve Generator” zur Verfügung. Das Plug-in kann als Zip Datei von diesem Forum topic heruntergeladen werden. Eine Anleitung dazu ist hier (in englischer Sprache).


EQ-Kurven Bibliothek

Hier finden sie einige nützliche EQ-Kurven als Downloads für Audacity, verwendbar in Effekt > Equalizer. Wie sie EQ-Kurven aus diesem Wiki dem Equalizer ihres Audacity hinzufügen ist hier erklärt.

  • EQ toolbox for 78 rpm shellacs enthält die folgenden neun EQ-Kurven, die natürlich auch einzeln heruntergeladen werden können.

    • 500-FLAT 500N-0: verwendet von britischen Columbia, EMI, His Master’s Voice, MGM und Parlophone zwischen 1931 und 1953. Spätere Releases mit modifizierter Höhenwiedergabe.

    • ‎American 78 – 250N-6/250N-8: Verbreitete Einstellung für viele amerikanische Schelllacks. Die Kurve hier ist ein Kompromiss zwischen beiden Varianten mit -7 dB “rolloff”.

    • BBC 2dB/octave: verwendet von kleineren britischen Labels (Aco, Broadcast, Linguaphone, Vocalion, …) von 1926 bis 1933, die ihre Aufnahmen von der BBC nach dem Marconi System mastern ließen.

    • Blumlein300 - 300N-0: Ein britischer Klassiker für Gramophone Company, Decca, Columbia und EMI (1930er – 1944).

    • ‎Columbia 78 – 300N-16 die richtige für amerikanische CBS-Columbia Schelllacks (1938 - 1948).

    • Decca 78 – 300N-5.5: Für Decca und London Schelllacks mit dem ffrr (full frequency range recording) System. Hier in der Fassung von Copeland/The British Library Sound Archive.

    • European 78 - 250N-0 eine verbreitete Kurve für europäische Schelllacks (1926 – ca. 1944), insbesonders für Columbia und His Master’s Voice produziert von EMI (UK), Cetra and Cetra-Soria.

    • Telefunken 400N-0: verwendet von den europäischen Herstellern Ultraphon, Supraphon und Turicaphon ab 1929. In der Folge verwendet von Telefunken – nach der Übernahme von Ultraphon – bis Mitte der 1950er Jahre.

    • Western Electric: Sehr frühe Columbia und Victor Aufnahmen (1926) hatten eine Übergangsfrequenz der Tiefenabsenkung von 250 oder 300 Hz aber ihre Höhen werden als linear (“flat”) beschrieben. Die hörbare Höhenanhebung war wahrscheinlich nur eine Auswirkung von Resonanzspitzen der bei den Aufnahmen verwendeten, frühen Western Electric Kondensator-Mikrophone. Der obige Download ist die Testversion einer Wiedergabe-Entzerrkurve für diese spezielle Mikrophon-Schneidkennlinien-Kombination. Weitere Informationen in diesem PDF.

  • EQ toolbox for pre-RIAA 33⅓ LPs enthält die folgenden sechs EQ-Kurven, die natürlich auch einzeln heruntergeladen werden können.

    • ‎AES – 400N-12: Gedacht von AES (Audio Engineering Society) als Wiedergabenorm für zahlreiche amerikanische Schelllacks der 1930er und 1940er. Auch verwendet von vielen Plattenherstellern als Aufnahmekennlinie für N78 und M33 zwischen 1951 und 1958. Empfohlen zur Wiedergabe von Capitol und Capitol-Cetra Aufnahmen mit der “Capitol curve” 400N-12.7 (1951 – 1955).

    • Columbia LP – 500C-16: für Columbia und viele weitere Labels, hauptsächlich 33⅓ LPs (M33).

    • London LP – 500C-10.5: Verwendet bei britischen Decca und für London / Decca Releases in den USA mit dem ffrr (full frequency range recording) System. Meist 33⅓ LPs (1949 – 1956). Hier ist die wahrscheinlichste mehrerer, leicht unterschiedlicher Versionen, die publiziert wurden.

    • NAB – 500B-16: Eine weit verbreitete EQ-Norm der NAB / NARTB (National Association of Radio and Television Broadcasters) die ca. 6 dB stärkere Tiefenanhebung erfordert als Columbia LP.

    • RCA 45 – 800N-12.3: RCA’s EQ-Kurve für deren 45er Platten (1949 – August 1952). Möglicherweise identisch mit Technichord’s “Technichord curve” 800N-12, die dort bereits seit 1938 für 78er Schelllacks verwendet wurde; falls nicht, dann liegt die Differenz unter 0,3 dB.

    • RCA New Orthophonic – 500R-13.7, identisch mit RIAA: nicht in dieser Bibliothek, weil bereits als Standardkurve in Audacity’s Equalizer enthalten.

    • RCA Old Orthophonic – 500N-12.3: RCA’s EQ-Kurve für 33⅓ LPs (1950 – August 1952) und für LPs, die von RCA für andere Labels gemastert wurden. Möglicherweise identisch mit “MGM curve” 500N-12, die von MGM und Audiophile verwendet wurde; falls nicht, dann liegt die Differenz unter 0,3 dB.

Alle diese Kurven sind für Audacity 2.1.2 geeignet.


Persönliche Feinabstimmung

In manchen Fällen wird es nicht genügen die passende EQ anzuwenden, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. Je nach Erhaltungszustand der Schallplatte und ihren persönlichen Hörgewohnheiten können sie eine der folgenden Methoden versuchen:

  • Um Störgeräusche niedriger Frequenz zu entfernen, empfiehlt Robinson (MidiMagic) ein Hochpassfilter (Rumpelfilter) mit 100 Hz und 6 dB/Oktave. (Besonders für viele akustische Aufnahmen, die unterhalb 150 Hz nur mehr Nebengeräusche haben, oder für die “long-playing” Schelllacks von RCA Victor aus 1931/32). Dieses Filter bewirkt genau das Gleiche wie das Bass Shelving Typ “C” der Columbia LP Kurve.
  • Vadlyd verwendet unterschiedliche Hochpassfilter für amerikanische Victor, frühe britische Decca, EMI, His Master’s Voice und Columbia mit Frequenzen von 40 bis 70 Hz. Sehr ähnlich ist die Empfehlung von Phonomuseum.org. In Audacity können sie mit verschiedenen Einstellungen für “Frequency” und “Rolloff” in Effekt > High Pass Filter experimentieren und das Ergebnis mit “Vorhören” überprüfen.
  • Sämtliche Bass-Shelf-Einstellungen (R-B-A-C-X) von analogen Equalizern können genauso vervendet werden, um niederfrequente Störgeräusche zu entfernen (insbesonders von akustischen Aufnahmen und frühen Schelllacks). Aus genau diesem Grund wurden die zusätzlichen Einstellungen X und A vorgesehen.
  • Um schwache Bässe auf manchen 45er-Platten (besonders EPs – Extended Play) zu verbessern, verwendet Esoteric Sound bei der Wiedergabe eine höhere Übergangsfrequenz der Tiefenanhebung als die der Aufnahme. Zum Beispiel 700 Hz statt der “richtigen” 500 Hz. Das gibt eine sanft einsetzende, zusätzliche Bassverstärkung, die bei 50 Hz etwa 4 dB erreicht.
  • Um das Abspielgeräusch bei frühen amerikanischen Columbia, Victor und RCA-Victor zu reduzieren, empfiehlt IASA ein zusätzliches Tiefpassfilter von 5500 oder 5200 Hz mit 6 dB/Oktave. Dies vermindert die Höhen bei 5000 Hz um 3 dB und bei 10000 Hz um 9 dB – und damit hoffentlich auch das meiste Rauschen.
  • Das wertvollste, das SIE beitragen können um diese Seite zu verbessern, ist dass sie Ihr Wissen über EQ-Kurven und deren Anwendung mit uns teilen. Wenn sie vertrauenswürdige Informationen darüber haben, welches Platten-Label welche Schneidkennlinie verwendet hat, dann lassen sie uns das bitte wissen!
  • Bitte geben SIE uns Feedback zu dieser Seite! Was hat gut funktioniert – und was nicht? Was war einfach umzusetzen – und was war verwirrend?
  • Als Feedback schreiben Sie uns bitte ein Email (bitte möglichst auf Englisch). Wenn sie bereits einen Account auf diesem Wiki haben, dann können sie ihren Kommentar auch direkt auf der Talk Page dieses Beitrages posten.


Akustische Aufnahmen und Rundfunk Aufnahmeplatten

Akustische Aufnahmen (vor 1926) gehen über den Rahmen dieser Seite hinaus. In diesen Pionierjahren gab es Umdrehungszahlen von 70 bis 90, die Tonschrift in der Plattenrille konnte Tiefenschrift oder Seitenschrift oder eine Kombination von beiden sein und einzelne Platten waren von innen nach außen zu spielen. Ein spezielles Laufwerk und eine Auswahl von Tonabnehmern und Nadeln sind unerlässlich.

Alle akustischen Aufnahmen wurden ohne Schneidkennlinie (“flat”) geschnitten, einfach deshalb, weil eine gezielte Veränderung des Frequenzganges unmöglich war, bevor elektrische Mikrofone und Verstärker zur Verwendung kamen. Daher hat die Tonaufzeichnung auf der Platte eine konstante Auslenkung (“constant-amplitude characteristic”) Das ist auch gut so, solange sie bei der Wiedergabe eine Grammophonnadel oder einen piezo-elektrischen Kristalltonabnehmer verwenden. Sie werden aber wahrscheinlich einen modernen magnet-elektrischen Tonabnehmer benutzen, der nach einem anderen Wandlerprinzip arbeitet (konstante Schnelle, “constant velocity”) und daher die Amplitude jeweils verdoppelt wenn sich die Frequenz verdoppelt. Um das auszugleichen empfiehlt Robinson (MidiMagic) eine “800N-16” Wiedergabeentzerrung. Diese kommt nahe an die idealtypische Charakteristik eines Wandlers mit konstanter Schnelle heran – einer geraden Linie von +20 dB bei 100 Hz nach -20 dB bei 10000 Hz, also mit einer konstanten Steilheit von 6 dB/Oktave. Eine recht einfache “Kurve” für Audacity’s Equalizer! Weitere Informationen zu akustischen Aufnahmen in diesem PDF.

MidiMagic hat nützliche Informationen über klassische Platten-Labels wie Edison, Berliner, Pathé oder Zonophone und Empfehlungen für deren Wiedergabe.

Wissenschaftliche Hilfe zum Umgang mit historisch wertvollen Aufnahmen bei IASA (International Association of Sound and Audiovisual Archives) und bei ARSC (Association for Recorded Sound Collections).

Rundfunk Aufnahmeplatten - Broadcast Transcription Discs – sind ebenfalls nicht Schwerpunkt dieser Seite. Das waren bespielbare Wachs- oder Lackplatten, meist mit 16 Zoll Durchmesser, mit 33⅓ oder auch 78 U/min abzuspielen. Sie waren im professionellen Einsatz bei Rundfunkstationen. Weitere Informationen in diesem PDF.

In Amerika wurden viele dieser Platten nach der Norm der National Association of Broadcasters (NAB) von 1942 aufgenommen. Genau die gleiche Schneidkennlinie war bereits von NBC unter dem Namen “Orthacoustic” seit Mitte der 1930er verwendet worden. Diese “NAB Transcription (1942)” Wiedergabe EQ kann hier heruntergeladen werden.

British Broadcasting Corporation (BBC) verwendete eine recht ausgefallene Kennlinie als Firmen-Standard. Die nach 1949 vorwiegend verwendete Version wurde nach Longford-Smith’s Beschreibung aus dem Jahr 1952 als Audacity EQ-Kurve “BBC Transcription (1949)” angelegt und kann hier heruntergeladen werden.


78er Schelllack-Labels und ihre EQ

Diese Seite dreht sich um elektrische Aufnahmen nach 1925 auf 78er Platten aus Schelllack! Die Erfindung der elektrischen Aufnahmetechnik (“Electrical Recording System”) durch Bell Laboratories und Western Electric und die Vergabe der Lizenzrechte an die Branchenführer Columbia Records und Victor bewirkte de facto eine Standardisierung: Drehzahl war immer 78 U/min, die Tonschrift war immer die Seitenschrift (wie bei modernen Platten) und die Rille war immer eine breite Normalrille (“normal groove”, “coarse groove”). Daher werden Schelllacks gelegentlich als N78 bezeichnet (Normalrillen-Platte mit 78 U/min). Ein Plattenspieler-Laufwerk mit 78er Geschwindigkeit wird zweckmäßig sein. Sie benötigen weiters einen MONO Tonabnehmer mit einer 2.5 mil Nadel mit 64 μm Spitzenverrundung, für frühe elektrische Aufnahmen besser außerdem eine mit 3 mil (76 μm) und dieses Audacity Wiki!

Es wird hier vorausgesetzt, dass sie ihre Platten “flat”, also ohne analoge Wiedergabe-Entzerrung einspielen und dass sie die erforderliche Wiedergabe-EQ nach erfolgter Digitalisierung in Audacity’s Effekt > Equalizer anwenden.

In den Fällen, in denen die Angaben zur Wiedergabeentzerrung nicht übereinstimmen, werden diese unterschiedlichen Meinungen in der Liste aufgeführt und sie sollten die Entscheidung nach Gehör treffen.


Tabelle 2: 78er Schelllack-Labels und ihre EQ

Label Remarks Curve Name Code turnover
bass [Hz]
bass
shelf
treble rolloff
[dB @ 10kHz]
Source
_Electrical 78's (general) 1925-1938 300 0 ES
_Electrical 78's (general) 1932-1938, mid 30s 500-FLAT 500N-0 500 N 0 ia,ES,JP,RF
_Electrical 78's (general) 1938-1946 300 or 500 0 or -5 ES
_Electrical 78's (general) 1947-1954 300 or 500 -16 ES
Aco 1926 - 1933, with M in a circle BBC 2dB/oct. PC
Aeolian-Vocalion 1926 - 1933, with M in a circle BBC 2dB/oct. PC
American Rec. Co. 500  ? PC
Argo American 78 250N-6 250 N -6 mm
Ariel 1925 - 1931 UK, with Δ after matrix no. or with W in a circle [W.E.] 250 W.E.mike PC
Artist 500 -16 ES
Audiophile 1948-1958 Audiophile 500N-8 500 N -8 mm
Autograph Marsh electrical 1000 0 ES
Balkan 500 -5 ES
Beltona 1926 - 1933, from cat. 1194 to 1282, with M in a circle BBC 2dB/oct. PC
Beltona 1944 - 1955, ffrr, prod. by Decca UK, Decca 78 300N-5.5 300 N -5,7 PC
Bluebird sub-label of RCA, see: RCA-Victor ES
Bluebird 1925 - 1931, with VE in an oval or "Orthophonic Recording" or with Δ after matrix no. (recorded in Europe) [W.E.] 250 W.E.mike PC
Bluebird 1932 - 1949, with High Cut at 8500Hz 500-FLAT 500 0, later -12 PC
Broadcast American 78 250N-6 250 N -6 mm
Broadcast 1926 - 1933, with M in a circle BBC 2dB/oct. PC
Brunswick 1925 European 78 250N-0 250 N 0 ES,GH
Brunswick 1944 - 1955, ffrr, a Brit. Decca label Decca 78 300N-5.5 300 N -5,7 PC
Brunswick 1946 500N-16 500 -16 ES
Brunswick (American) 500-FLAT 500N-0 500 N 0 ia,JP,RF,PC
Brunswick to 1951 630N-8 629 N -8 mm
Brunswick 1946 - 1954 630N-12 629 -12 ES
Capitol earliest 78s 1000 PC
Capitol 1942 (founded) to 1951 American 78 250N-8 250 N -8 mm
Capitol 1942 - ?; probably "Capitol 400N-12.7" [CAP] 400 -12 ia,ES,mil,JP,RF
Capitol / Capitol Cetra 1951-1955 Capitol [CAP] 400N-12.7 400 N -12,7 mm
Capitol to 1954 800 -10 ES
Capitol - Telefunken 500-FLAT 500N-0 500 N 0 ES,mil
Capitol (Europ.) 1944 - 1955, ffrr, prod. by Decca UK, matrix prefix DCAP Decca 78 300N-5.5 300 N -5,7 PC
Cetra founded 1930s by RAI, Italy European 78 250N-0 250 N 0 GH
Cetra-Soria founded 1949, Cetra prod. in US European 78 250N-0 250 N 0 mm
Chappell 1931 - 1944, with © before matrix no., [Bc] Blumlein300 300N-0 300 N 0 PC
Coliseum 1926 - 1933, with M in a circle BBC 2dB/oct. PC
Columbia (American) 1926 [W.E.] American 78 250N-5 250 N -5 ES,mil
Columbia (American) 1926 [W.E.] 200 -7 ia,mil,JP,RF
Columbia (American) 1926 - 1940 (?) [W.E.] American 78 250N-8 250 N -8 mm
Columbia (American) 1938 - end, most ("Columbia Rec." a CBS label since 1938) Columbia 78 300N-16 300 N -16 ia,GH,ES,mil,mm,JP,RF
Columbia (British) 1925 - 1931, with W in a circle [W.E.] 250 W.E.mike PC
Columbia (British) from 1926, from 1931 EMI(UK) - 1953 European 78 250N-0 250 N 0 ia,GH,ES,JP,RF
Columbia (British) 1931 - 1944, with © before matrix no., [Bc] Blumlein300 300N-0 300 N 0 PC
Columbia (British) 1932 - 1949, with W in a circle or matrix prefix W (US COL/OKeh reissues) 500-FLAT 500 0, later -12 PC
Columbia (British) 1949 - 7/1953, EMI UK, matrix nos. from CA22600 to CA22610, and at CAX11932 500-FLAT 500N-0 500 N 0 PC
Concert Hall 500 -5 ES
Coral 1946 - 1954 629 -12 ES
Coral AES 400N-12 400 N -12 ES,JP
Decca (American) 1934 -, (Decca US established in 1934) AES 400N-12 400 N -12 ia,JP,RF
Decca (American) pre 1946 Blumlein300 300N-0 300 N 0 ES
Decca (American) very few, to try a combination of 500Hz / 6300 Hz 500N-5.5 500 N -5,5 mm
Decca (American) 1946 - 1951 Decca 78 300N-5.5 300 N -5,7 mm
Decca (American) 1946 - 1954 (??? 629 Hz ???) 629 -12 ES
Decca (American) 1951 - 1953 AES 400N-12 400 N -12 mm
Decca (American) 1953-Nov 1955 NAB 500B-16 500 B -16 mm
Decca (British) 1935 - 1944, matrix up to DR8485-2; test disc: Decca K.1803, London T.4997 Blumlein300 300N-0 300 N 0 PC
Decca (British) to 1944 European 78 250N-0 250 N 0 ES,mm
Decca (British) 1944 - 1955, ffrr, cat. nos. from F.8440, K.1032, M.569 and X.281 (some exceptions); matrix nos. 8486 to 18000; test disc: Decca K.1802, London T.4996 Decca 78 300N-5.5 300 N -5,7 PC
Decca (British) 1944 - 1956 Decca 78 300N-5.5 300 N -5,7 ES,mm
Decca (British) some 1949-1956 London LP 500C-10.5 500 C -10,5 mm
Decca (European) to 1944 European 78 250N-0 250 N 0 mm
Decca (European) 1944-1950 Decca 78 300N-5.5 300 N -5,7 ES,mm
Decca (European) 1950-1954, (Telefunken + Decca UK = TELDEC since 1950) Telefunken 400N-0 400 N 0 mm
Decca (European) some 1954-1962 CCIR 78 350N-10.5 354 N -10,5 mm
Decca ffrr 1946, same as London ffrr Decca 78 300N-5.5 300 N -5,7 ia,mil,JP,RF
Deutsche Grammophon alias "DGG", taken over by Telefunken 1937 300 -5 ES,mil
Deutsche Grammophon 1944 ca. - 1953 ca. (???) European 78 250N-0 250 N 0 PC
Dial 78s used same EQ as 33⅓ and 45s Columbia LP 500C-16 500 C -16 ES,mil
Dot to 1958 AES 400N-12 400 N -12 mm
Electrola 800 -10 ES,mil
EMI-HMV (British) some, re-releases of acoustics mastered 1909-1926 800N-12 800 N -12 mm
EMI-HMV (British) 1927 - 1953, prod. by EMI(UK) European 78 250N-0 250 N 0 GH,ES,mil,mm
EMI-HMV (British) 1931 - 1944, with □ after matrix no., [Bc] Blumlein300 300N-0 300 N 0 PC
EMI-HMV (British) 1931 - 1949, with ◊ after matrix no. 500-FLAT 500 0, later -12 PC
EMI-HMV (British) 1931 - 1953, (test disc HMV DB4037) European 78 250N-0 250 N 0 ia,ES,mil,JP,RF,PC
EMI-HMV (British) 11/1943 - 7/1953, matrix nos. from 2EA17501 to 0EA17576 European 78 250N-0 250 N 0 PC
EMI-HMV (British) 1955 - end, test disc: EMI JGS812, BBC DOM86 CCIR 78 350N-10.5 354 N -10,5 PC
Exclusive all, 1944 - 1949 Decca 78 300N-5.5 300 N -5,7 mm
Gramophone Company 1925 - 1931 UK, with Δ after matrix no. [W.E.] 250 W.E.mike PC
Gramophone Company Blumlein300 300N-0 300 N 0 ES,mil
Harmony Acoustics to Aug 1929 300 -16 mil
His Master's Voice (Brit.) some, re-releases of acoustics mastered 1909-1926 800N-12 800 N -12 mm
His Master's Voice (Brit.) 1925 - 1931 British, with Δ after matrix no. [W.E.] 250 W.E.mike PC
His Master's Voice (Brit.) 1927 - 1953, prod. by EMI(UK) European 78 250N-0 250 N 0 ia,GH,mm,JP,RF
His Master's Voice (Brit.) 1932 - 1949, with ◊ after matrix no. 500-FLAT 500 0, later -12 PC
His Master's Voice (Brit.) 11/1943 - 7/1953, EMI UK, matrix nos. from 2EA17501 to 0EA17576 500-FLAT 500N-0 500 N 0 PC
Hispanophone 1926 - 1931 , with Δ after matrix no. [W.E.] 250 W.E.mike PC
Hit of the Week 1930 - 1932 500 -5 ES,mil
Homochord 1926 - 1928, matrix no. HH, JJ, HR, JR, Ee (made by Gramophone Co.) [W.E.] 250 W.E.mike PC
Hugophone 1925 - 1931, with W in a circle [W.E.] 250 W.E.mike PC
Hugophone 1931 - 1944, with © before matrix no., [Bc] Blumlein300 300N-0 300 N 0 PC
Keynote 500-FLAT 500N-0 500 N 0 ES
King 500 -16 ES,mil
Linguaphone 1926 - 1933, with M in a circle BBC 2dB/oct. PC
Linguaphone Blumlein300 300N-0 300 N 0 ES,mil
L'Oiseau-Lyre 1944 - 1955, ffrr, prod. by Decca UK, Decca 78 300N-5.5 300 N -5,7 PC
London early , 1947-1948 ? European 78 250N-0 250 N 0 mil
London 1947 - 1955, ffrr, prod. by Decca UK, Decca 78 300N-5.5 300 N -5,7 PC
London ffrr 1949, same as Decca ffrr (to DR8485-2) Decca 78 300N-5.5 300 N -5,7 ia,mil,JP,RF
MacGregor to 1965? American 78 250N-8 250 N -8 mm
Majestic 500 -16 ES
Marsh Laboratories (electrical) 1000 0 ES
Mercury to 1951 American 78 250N-8 250 N -8 mm
Mercury 1951 - Oct 1954; to matrix MG50026, 7000 AES 400N-12 400 N -12 ia,ES,mm,JP,RF
MGM (American) founded 1946; up to E3071 MGM [MGM] 500N-12 500 N -12 ia,ES,mil,JP,RF
MGM (British) 1949 - 7/1953, matrix no. 0SM420 500-FLAT 500N-0 500 N 0 PC
Musicraft 800 RIAA ES
Musicraft 700 or 750 -14 ES,mil
Nat. Gramophonic Soc. 1926 - 1933, with M in a circle, cat. HHH to TTT and NGS.65 to NGS.102 BBC 2dB/oct. PC
Octacros 1931 - ?, Britain, a Synchrophone label Blumlein300 300N-0 300 N 0 PC
Odeon some early electricals 800 0 ES,mil
Odeon 1925 - 1928, with W in a circle (a Lindström label) [W.E.] 250 W.E.mike PC
Odeon 1928 - 1936, matrix with ₤ in a circle ( a Lindström label) 400 100Hz 0 PC
Odeon 1931 - 1944, with © before matrix no., [Bc] Blumlein300 300N-0 300 N 0 PC
Odeon to 1953, (1926 sub. of Brit. Columbia , 1931 sub. of EMI) Blumlein300 300N-0 300 N 0 ES,mil
OKeh 1926 - 1941 (a Columbia label since 1926) American 78 250N-8 250 N -8 mm
OKeh electricals, probably American78 250N-8 300 0 or -8.5 ES,mil
OKeh 1941 - 400N-8 400 N -8 mm
Parlophone 1925 - 1931, with W in a circle [W.E.] 250 W.E.mike PC
Parlophone 1925 - 1953 European 78 250N-0 250 N 0 GH,ES
Parlophone 1931 - 1944, with © before matrix no., [Bc] Blumlein300 300N-0 300 N 0 PC
Parlophone 1932 - 1949, with W in a circle or matrix prefix W (US COL/OKeh re-issues for UK) 500-FLAT 500 0, later -12 PC
Parlophone 1949 - 7/1953, EMI UK, matrix nos. from CE14643 to CE14689 500-FLAT 500N-0 500 N 0 ia,PC,JP,RF
Parlophone-Odeon 1925 - 1928, with W in a circle, Odeon in Brit. [W.E.] 250 W.E.mike PC
Parlophone-Odeon 1928/29, matrix with ₤ in a circle, Odeon in Brit. 400 100Hz 0 PC
Pathé 1931 - 1944, with © before matrix no., [Bc] Blumlein300 300N-0 300 N 0 PC
Philips to 1953 Philips 400N-6 400 N -6 mm
Polydor sub-label of Deutsche Grammophon 300 -8,5 or -10 ES,mil
Radiofunken Telefunken 400N-0 400 N 0 mil
RCA Victor 12/1931 - 2/1932 "long-playing" shellacs at 33⅓ rpm 500 - 700 0 PC
RCA Victor 1931/2 "long-playing" shellac, N-groove played at 33⅓ American 78 250N-6 250 N -6 mm
RCA Victor 1931 - , test disc Victor84522 500-FLAT 500N-0 500 N 0 PC,ES
RCA Victor 1931 - ?, with swastika after matrix no., (EMI reissues) European 78 250N-0 250 N 0 PC
RCA Victor 1931 - 1941 American 78 250N-6 250 N -6 mm
RCA Victor 1931 - 1944, with □ after matrix no., EMI UK reissues, [Bc] Blumlein300 300N-0 300 N 0 PC
RCA Victor 1933 375 -8,5 mil
RCA Victor 1935 300 or 500 -5 ES
RCA Victor /Victrola 1932 - 1949, with High Cut at 8500Hz 500-FLAT 500 0, later -12 PC
RCA Victor 1938 (or earlier), used High Cut at 8500Hz Old Ortho. 500N-12.3 500 N -12,6 PC
RCA Victor 1938 - 1947 500 -7 ia,JP,RF
RCA Victor 1938 - 1948 500 0 to -12 mil
RCA Victor 1938 - 1954 500 -8 ES,mil
RCA Victor 1941 - 1947 (some to Sept 1952) Old RCA 800N-8 800 N -8 mm
RCA Victor 1947 - 1951 RCA 45 800N-12.3 800 N -13,8 mm
RCA Victor 1947 (or 1950) - Aug 1952 Old Ortho. 500N-12.3 500 N -12,6 ia,mm,JP,RF
RCA Victor RIAA after 8/52, after matrix E2RP4094 RIAA 500R-13.7 500 R -13,7 ES
RCA Victor (European) 1930 - 1950 European 78 250N-0 250 N 0 ES
Regal 1925 - 1931 UK, with W in a circle [W.E.] 250 W.E.mike PC
Regal Zonophone (Brit.) budget label of EMI/Columbia European 78 250N-0 250 N 0 ES,mil
Regal Zonophone (Brit.) 1925 - 1931 UK, with Δ after matrix no. or with W in a circle [W.E.] 250 W.E.mike PC
Regal Zonophone (Brit.) 1931 - 1944, with © before matrix no., [Bc] Blumlein300 300N-0 300 N 0 PC
Regal Zonophone (Brit.) 1932 - 1949, with W in a circle or matrix prefix W (US COL/OKeh reissues for UK) 500-FLAT 500 0, later -12 PC
Regal Zonophone (Brit.) 1949 - 7/1953, matrix no. CAR6800 500-FLAT 500N-0 500 N 0 PC
Scala 1926 - 1933, with M in a circle BBC 2dB/oct. PC
Schirmer 1000 -24 mil
Supraphone Czech, since 1932, a subsid.of Ultraphon Telefunken 400N-0 400 N 0 ES,mil
Synchrophone 1931 - ?, Britain Blumlein300 300N-0 300 N 0 PC
Technichord American, all N78 from 1938 [TCH] Technichord 800N-12 800 N -12 ES,mil,mm
Telefunken 1944 - 1955, ffrr, prod. by Decca UK, Decca 78 300N-5.5 300 N -5,7 mm,PC
Telefunken 1951-1953, (Telefunken + Decca UK = TELDEC since 1950) Telefunken 400N-0 400 N 0 mm
Tempo (American) 400N-6 400 N -6 mm
Theme all N78 American 78 250N-6 250 N -6 mm
Turicaphon Switzerland, 1930 - , a subsid.of Ultraphon Telefunken 400N-0 400 N 0
Ultraphon Europe 1929-1932, taken over by Telefunken Telefunken 400N-0 400 N 0 ES,mil
Unison 1926 - 1933, with M in a circle BBC 2dB/oct. PC
Victor 1925 [W.E.] 200 - 500 -7 ia,JP,RF
Victor 1925 [W.E.] 250 or 300 0 or -5 ES,mil
Victor 1926 -1931 [W.E.] American 78 250N-6 250 N -6 mm
Victor / Victrola 1925 - 1931, with VE in an oval or "Orthophonic Recording" or with Δ after matrix no. (recorded in Europe) [W.E.] 250 W.E.mike PC
Victor see: RCA-Victor (bougt by RCA in 1930) ES
Vocalion a Brunswick label, 1926 - 1940 European 78 250N-0 250 N 0 ES,mil
Vocalion 1926 - 1933, to cat. X10029 A.0269 and K05312, with M in a circle BBC 2dB/oct. PC
Vocalion 1944 - 1955, ffrr, prod. by Decca UK, series V1000 Decca 78 300N-5.5 300 N -5,7 PC
Voice of the Stars 1931 - 1944, with © before matrix no., [Bc] Blumlein300 300N-0 300 N 0 PC
Zonophone 1925 - 1931 UK, with Δ after matrix no. [W.E.] 250 W.E.mike PC
Zonophone 1931 - ?, with swastika after matrix no. European 78 250N-0 250 N 0 PC
Zonophone 1931 - 1944, with □ after matrix no., [Bc] Blumlein300 300N-0 300 N 0 PC
Anmerkungen:
  • [Bc] ... Aufgrund fallweiser Änderungen im Aufbau des Blumlein Cutters konnte dessen Aufnahmecharakteristik zwischen 180 Hz-FLAT und 500 Hz-FLAT liegen, was zu +/- 4 dB bei 50 Hz führt. Copeland schlägt 300 Hz als den Mittelwert vor.
  • [CAP] ... verwendete die eigene “Capitol curve” 400N-12.7. Mit “AES” 400N-12 entzerren!
  • [MGM] ... und Audiophile verwendeten eine spezielle “MGM curve” 500N-12. Mit “RCA Old Orthophonic” 500N-12.3 entzerren!
  • [TCH] ... Technichord verwendete die eigene “Technichord curve” 800N-12. Mit “RCA 45” 800N-12.3 entzerren!
  • [W.E.] ... Sehr frühe Columbia und Victor Aufnahmen (1926) haben eine Bass-Übergangsfrequenz von 250 oder 300 Hz, ihre Höhencharakteristik wird aber als linear (“flat”) beschrieben. Die hörbare Höhenanhebung war möglicherweise nur das Ergebnis von Resonanzspitzen der verwendeten frühen Western Electric Kondensator-Mikrofone. Zusatzinformationen dazu in diesem PDF. Die Testversion einer Wiedergabe-EQ für diese spezielle Mikrofon-Schneidkennlinien-Kombination ist hier als Download.


Frühe 33⅓ LP-Labels und ihre EQ

Nach der Einführung der 33⅓ Langspielplatte durch Columbia im Jahr 1948 (Vinylplatten mit einer engeren Rille, der Mikrorille oder “microgroove”, M33) experimentierten Plattenproduzenten sehr ausgiebig um die Möglichkeiten des neuen Mediums voll auszuschöpfen. Bass Shelving Filter wurden eingesetzt um die erforderliche Tiefenanhebung bei der Wiedergabe zu beschränken und der Verstärkungsfaktor erreichte – als Folge des erweiterten Frequenzumfanges – Werte von bis zu +/- 20 dB. Aufnahmecharakteristiken variierten also beträchtlich!

Die “schlechte Klangqualität” vieler früher LPs wird heute vorwiegend auf die falsche Wiedergabeentzerrung zurückgeführt.

Eine Vereinheitlichung dieser Vielfalt wurde erst mit der “New Orthophonic” Kurve von RCA erreicht, die unter dem Namen RIAA später die internationale Norm werden sollte. In Amerika gingen die meisten Platten-Labels um 1955 zu RIAA über – Europa schloss sich bis 1962 an.

Es wird hier vorausgesetzt, dass sie ihre Platten “flat”, also ohne analoge Wiedergabe-Entzerrung einspielen und dass sie die erforderliche Wiedergabe-EQ nach erfolgter Digitalisierung in Audacity’s Effekt > Equalizer anwenden.

In den Fällen, in denen die Angaben zur Wiedergabeentzerrung nicht übereinstimmen, werden diese unterschiedlichen Meinungen in der Liste aufgeführt und sie sollten die Entscheidung nach Gehör treffen. Spätere Aufnahmen der gelisteten Labels sollten durchwegs RIAA sein. Die folgenden Labels sollen immer ausschließlich RIAA verwendet haben: Bethlehem, Classic Editions, Chess, Clef, Composer Recordings, McIntosh, Montilla, New Jazz, Norgram, Prestige, Romany, Roulette, Savoy and Walden [High Fidelity Magazine, MidiMagic].


Tabelle 3: Frühe 33⅓ LP-Labels und ihre EQ

Label Remarks Curve Name Code turnover
bass [Hz]
bass
shelf
treble rolloff
[dB @ 10kHz]
Source
Allegro 1948 - 1956 Columbia LP 500C-16 500 C -16 ES
Allied  ???NAB 500 -16 JP
Allied to 1958 Columbia LP 500C-16 500 C -16 Hi,ES,mil,mm
American Recording Society to 1958 AES 400N-12 400 N -12 Hi,mm,JP
American Recording Society to matrix E2KP9607 500 -12 ES
Angel (2XEA213-392/XAX561-817)(1N,2N) 500-FLAT 500N-0 500 N 0 ES
Angel to 1952; to 35022 Old Ortho. 500N-12.3 500 N -12,6 ES,mil,mm,RF
Argo RIAA 500R-13.7 500 R -13,7 mm
Arizona to Sept(?) 1955 Capitol [CAP] 400N-12.7 400 N -12,7 Hi,ES,mil,mm,JP
Artist NAB 500B-16 500 B -16 GH,mil
Atlantic to 1953 NAB 500B-16 500 B -16 ES,mil,mm,JP
Audio Fidelity no. 901-903 NAB 500B-16 500 B -16 ES,mm,JP,RF
Audiophile 1954 - 1958 (!) MGM [MGM] 500N-12 500 N -12 Hi,ES,mm,JP
Bach Guild sub-label of Vanguard; to no. 500 Columbia LP 500C-16 500 C -16 GH,mm
Bach Guild no. 501-529. NAB or Col.LP 500?-16 500 B/C -16 Hi,ES,mil,mm,RF,
JP
Banner to 10002 Columbia LP 500C-16 500 C -16 ES,mil,mm
Bartok to 1952 Columbia LP 500C-16 500 C -16 ES,mm
Bartok 1952-1953 AES 400N-12 400 N -12 mm
Bartok no. 301-307, 309, 906-920 Bartok 630C-16 629 C -16 ES,mil,mm,JP,RF
Bartok no. 308, 310-11, 901-05 and from 921 RIAA 500R-13.7 500 R -13,7 Hi
Blue Note to Sept(?) 1955, 33⅓ and 45s AES 400N-12 400 N -12 Hi,ES,mil,mm,JP
Bluebird sub-label of RCA, see: RCA-Victor ES
Boston to 1958, up to B202 Columbia LP 500C-16 500 C -16 Hi,ES,mil,mm,JP,
RF
Brunswick to matrix MG4400; early "T" Columbia LP 500C-16 500 C -16 ES
Brunswick to matrix MG4400; with raised matrix** Old RCA 800N-8 800 N -8 ES
Brunswick 1951-1955 AES 400N-12 400 N -12 mm
Caedmon founded 1952, TC1002 - TC1022 (1955) Bartok 630N-16 629 N -16 Hi,ES,mil,mm,JP,
RF
Caedmon 629 -11 or -12 JP,ES
Caedmon 1953 - ?, early LPs (!) CCIR 78 350N-10.5 350 N -10,5 PC
Canyon to C6160 AES 400N-12 400 N -12 Hi,ES,mil,mm,JP
Capitol / Capitol-Cetra 1949 - 1955 (sold to EMI-UK in 1955); 33⅓, Capitol [CAP] 400N-12.7 400 N -12,7 Hi,ES,mm,JP,RF
Capitol / Capitol-Cetra 1949 - 1954; 45 rpm NAB 500B-16 500 B -16 GH,mm
Capitol to 1954, weak bass on 45 rpm can be improved by 800 Hz t/o 500 -12 ES
Capitol (American) 1951 - 1955; possibly "Capitol 400N-12.7" AES 400N-12 400 N -12 PC,JP,RF
Cetra-Soria Am. releases of Cetra, 1948-1953 (Cetra-Soria sold to Capitol) Columbia LP 500C-16 500 C -16 Hi,GH,ES,mm,JP,
RF
Colosseum AES 400N-12 400 N -12 ES,mil,RF
Colosseum to Jan 1954 NAB 500B-16 500 B -16 Hi,mm,JP,RF
Colosseum some long operas 1000 -5 ES
Columbia (American) 1947-1955; to matrix ML4895, XLP3200 Columbia LP 500C-16 500 C -16 Hi,GH,ES,mil,mm,
JP,RF
Columbia (American) 1948 - 1953; 45 rpm NAB 500B-16 500 B -16 ES,mm
Columbia (American) 45 rpm AES 400N-12 400 N -12 JP
Columbia (American) 1955 - ; after matrix XLP3200 or with "HiFi+" sticker RIAA 500R-13.7 500 R -13,7 ES
Columbia (British) 1949 - 7/1953, matrix nos. LPs: from XA561 to XAX817; XRX12; EPs: 7TCA 7, 7TCO 6; SPs: 7XCA185, 7XCO 87 500-FLAT 500N-0 500 N 0 PC,ES
Concert Hall (American) to 1954, XTV matrix to 20383 (low take nos) Columbia LP 500C-16 500 C -16 Hi,ES,mm,JP,RF
Concert Hall E1KP/E2KP matrix  ???AES 500 -12 ES
Concert Hall marked AES, E1KP / E2KP matrix AES 400N-12 400 N -12 ES,mil,mm,RF
Concert Hall E0 matrix Old RCA 800N-8 800 N -8 ES
Concert Hall CH matrix? 500 -10 ES
Concert Hall matrix E2RP from 4095 / E2KP from 9607 RIAA 500R-13.7 500 R -13,7 ES
Concert Hall (British) to 1956 (or 1954) London LP 500C-10.5 500 C -10,5 Hi,mm,JP
Contemporary 2001-02, 2501-02, 2505, 2507, 3501 AES 400N-12 400 N -12 Hi,ES,mm,JP
Contemporary 2504 NAB 500B-16 500 B -16 Hi,ES,mm
Contemporary after matrix AP121 RIAA 500R-13.7 500 R -13,7 ES
Cook to 1958(?), regular mono records Cook 500 N var. -12 to -15 ES,mm
Cook Cook Laboratories NAB 500B-16 500 B -16 JP
Cook (binaural) inside band -0 rolloff, outs.-11 dB 500 0 ins./-11 outs. Hi,ES,mil,mm
Coral  ???AES 400 -12 JP
Coral est. 1949, to 1958(?); a DECCA subsidiary NAB 500B-16 500 B -16 Hi,mm,JP
Coral sub of Decca (Amer.) up to MG4400, with raised matrix Old RCA 800N-8 800 N -8 ES
Coral 400 or 750 -12 or -16 mil
Decca (American) 1949-1951 London LP 500C-10.5 500 C -10,5 mm
Decca (American) 1953, 33⅓ and 45 rpm AES 400N-12 400 N -12 mm,JP,RF
Decca (American) 1953 - Nov 1955, 33⅓ and 45 rpm NAB 500B-16 500 B -16 Hi,mm,JP,RF
Decca (American) up to MG4400, with raised matrix Old RCA 800N-8 800 N -8 ES
Decca (British) 1949-1956 London LP 500C-10.5 500 C -10,5 mm
Decca (British) ffrr (from ARL1186-1B)***  ???London 500 -10 ES
Decca (British) ffrr (after 6/50)*** 500-FLAT 500N-0 500 N 0 ES
Decca (British) ffrr (from ARL2530-2A) RIAA 500R-13.7 500 R -13,7 ES
Decca (European) 1949 - 1954, (Telefunken + Decca UK = TELDEC since 1950) Telefunken 400N-0 400 N 0 mm
Decca (European) some 1954-1962 CCIR 78 350N-10.5 350 N -10,5 mm
Decca (European) most from 1954 RIAA 500R-13.7 500 R -13,7 mm
Decca ffrr 1951 [Disputed!][1] 300 -14 JP,RF
Decca ffrr 1953 [author's note: London LP since 1949]  ???London 450 -10 or -11 JP,RF
Deutsche Grammophon alias "DGG" LP -10 ES
Deutsche Grammophon 1952 - 1955, early LPs (!), cat. no in a rectangle IEC N78 350A-10.5 350 (50Hz) -10,5 PC,GH,RB
Deutsche Grammophon RIAA, cat. no. in an inverted triangle (RIAA symbol) RIAA 500R-13.7 500 R -13,7 PC
Deutsche Grammophon 1957, test disc DG 99105, possibly the only disc to DIN 45533 TELDEC 500R-11 500 R -11 PC
Dial 1948 - 1954, 33⅓ and 45 rpm Columbia LP 500C-16 500 C -16 ES,mil,mm,JP
Dial bass of EP 45s can be improved by 700Hz t/o 500 -16 ES
Dot to 1958, 33⅓ and 45 rpm AES 400N-12 400 N -12 mm
Ducretet Thomson 10/1954 - 1958, issued by London/Decca UK  ???London 450 -11 RF
Elektra EKL 17, 22 (released 1954) AES 400N-12 400 N -12 Hi,ES,mm,JP
Elektra EKL 2-15, 18-20, 24-26 (rel. 1952-55) Bartok 630N-16 629 N -16 Hi,ES,mil,mm,JP
Elektra EKL 16, 21, 23 (rel. 1955) and from 27 up RIAA 500R-13.7 500 R -13,7 Hi,ES,mm
EMI-Angel to 1952, Deutsche Grammophon releases in US Old Ortho. 500N-12.3 500 N -12,6 mm
EMI-HMV 1949 - 1953; matrix 2XEA213-392/XAX561-817 (1N,2N) 33⅓ and 45 rpm 500-FLAT 500N-0 500 N 0 ES
EMI-HMV 1951 - 1954 NAB 500B-16 500 B -16 mm
EMI-HMV 1954 - 1958? Columbia LP 500C-16 500 C -16 mm,JP
EMI-HMV 33⅓ LP  ??? Columbia LP ??? 500 -12 mil
EMI-HMV from July 17, 1953 RIAA 500R-13.7 500 R -13,7 ES,PC
EMS 1951 - 1956 AES 400N-12 400 N -12 Hi,ES,mil,mm,JP,
RF
Epic 1948 - 1954 Columbia LP 500C-16 500 C -16 ES,mil,mm,JP,RF
Esoteric ES 500,517 and EST 5,6 AES 400N-12 400 N -12 Hi,ES,mil,mm,RF,
JP
Esoteric matrix E2KP to 9607 500 -12 ES
Festival to 1955 Columbia LP 500C-16 500 C -16 ES,mil,mm
Folkways 1948 - 1955; all Columbia LP 500C-16 500 C -16 Hi,ES,mm,JP,RF
Fraternity Records up to F-1013 500-FLAT 500N-0 500 N 0 ES
Good-Time Jazz 3, 9-19 AES 400N-12 400 N -12 Hi,ES,mil,mm,JP
Good-Time Jazz 1, 5-8 NAB 500B-16 500 B -16 Hi,ES,mm,JP
Good-Time Jazz 2, 4, 20 -; from Oct 1955, re-recording RIAA 500R-13.7 500 R -13,7 Hi,mm
Handel Society to 1957 Columbia LP 500C-16 500 C -16 ES,mil,mm
Haydn Society 1948 - 1955; to matrix XTV20386, HS3062, HS80 Columbia LP 500C-16 500 C -16 Hi,ES,mil,mm,JP,
RF,PC
His Master's Voice (Amer.) to 1951 Old Ortho. 500N-12.3 500 N -12,6 ES
His Master's Voice (Amer.) 1951 - 1954 NAB 500B-16 500 B -16 mm
His Master's Voice (Amer.) 1954 - 1958(?) Columbia LP 500C-16 500 C -16 Hi,mm
His Master's Voice (Amer.) prod. by RCA after 1953 RIAA 500R-13.7 500 R -13,7 GH
His Master's Voice (British) 1949 - 7/1953, EMI-UK, matrix nos. LPs: 2XEA213 - 392 and 0XAV145; EPs: 7TEA 19, 7TAV 28; SPs: 7XBA14 - 21 and 7XCS 23, 7XLA 2, 7XRA 30, 7XSB 6, 7XVH 70, 7XEA688, 7XAV227 500-FLAT 500N-0 500 N 0 PC,ES
His Master's Voice (British) Columbia LP 500C-16 500 C -16 GH,JP,RF
Kapp no. 100-103, 1000-1001 Kapp 800N-16 800 N -16 Hi,ES,mil,mm,JP
Kendall to 1958(?) NAB 500B-16 500 B -16 Hi,ES,mil,mm,JP
L'Oiseau-Lyre to 1954, to matrix OL50018, prod. by Decca London LP 500C-10.5 500 C -10,5 Hi,ES,mil,mm,JP,
RF
London first few Columbia LP 500C-16 500 C -16 mm
London 1953 - ; ffrr; to cat.no. 846  ???London 450 -10 or -11 JP,RF
London to LL-846 London LP 500C-10.5 500 C -10,5 Hi,mil,mm
London ffrr; after matrix ARL1186-1B***  ???London 500 -10 ES
London ffrr after 6/1950*** 500-FLAT 500N-0 500 N 0 ES
London ffrr; after matrix ARL2530-2A RIAA 500R-13.7 500 R -13,7 ES
Lyrichord 1948 - 1951 Columbia LP 500C-16 500 C -16 mil,mm,JP,RF
Lyrichord 1951 - 1957(?) NAB 500B-16 500 B -16 Hi,mm
Lyrichord 1950 - ?, mastered by RCA Old Ortho. 500N-12.3 500 N -12,6 PC
Lyrichord 400 -16 mil,JP,RF
Lyrichord before 1953, (E0-E3 matrix)  ???AES 400 -12 ES
Lyrichord if "629" listed on jacket, "newer" Bartok 630C-16 629 C -16 ES,mil,JP,RF
Lyrichord XTV matrix NAB or Col.LP 500?-16 500 B/C -16 ES
Mercury 1948 - 1952, marked "2000Hz/3dB p.octave", MG10000 series 500 -7 PC,ES
Mercury 1951(53?) - Oct 1954, 33⅓ and 45s, to matrix MG50026, 7000 AES 400N-12 400 N -12 Hi,ES,mil,mm,JP,
RF,PC
MGM to 1952 NAB 500B-16 500 B -16 GH,mm
MGM to 1952 a few; to matrix E3071; 33⅓ and 45 rpm; bass of 45s can be improved by 700 Hz t/o and rumble filter MGM [MGM] 500N-12 500 N -12 ES,mm,JP,RF
MGM  ??? MGM curve still used in Oct 1955 ??? MGM [MGM] 500N-12 500 N -12 Hi
MGM (British) 1949 - 7/1953, matrix nos. SPs: 7XSM203 500-FLAT 500N-0 500 N 0 PC
Music Treasures all Columbia LP 500C-16 500 C -16 mm
New Records to 1954 Columbia LP 500C-16 500 C -16 ES,mil,mm
New Records 500 -12 ES
Nixa (British) 1950 (founded) to 1955, US matrixes from Westminster Columbia LP 500C-16 500 C -16 mm,PC
Nixa (British) to 1955, if labeled AES AES 400N-12 400 N -12 mm
Nixa (British) to 1955, if labeled NAB NAB 500B-16 500 B -16 mm
Nixa (British) US matrixes from Polymusic or Urania; mastered by RCA Victor Old Ortho. 500N-12.3 500 N -12,6 PC
Nixa (British) US matrixes from Lyrichord; see: Lyrichord PC
Nocturne LP1-LP3 ,LP5; XP1-XP10 AES 400N-12 400 N -12 Hi,ES,mil,mm,JP
Oceanic to 1958; to matrix XTV20383, low take nos. Columbia LP 500C-16 500 C -16 Hi,ES,mil,mm,JP,
RF
Odeon 300 -10 ES
Overtone no. 1-3; to matrix XTV20386 NAB 500B-16 500 B -16 Hi,ES,mil,mm,JP,
RF
Overtone up to matrix XTV20383 (low take nos.)  ???Col.LP 500 -16 ES
Oxford to 1958? Columbia LP 500C-16 500 C -16 Hi,ES,mil,mm,JP
Pacific Jazz to 1953 Pacific Jazz 500C-12 500 C -12 mm
Pacific Jazz PJLP 1-13; 10" LPs issued in 1953/54 AES 400N-12 400 N -12 Hi,ES,mil,mm,JP
Parlophone 1947-1954 300 -10 ES
Parlophone 1949 - 7/1953, EMI UK, matrix nos. LPs: XEX 60; SPs: 7XCE135; (EPs were probably all RIAA) 500-FLAT 500N-0 500 N 0 PC,ES
Period 1949-1953; up to 576 NAB 500B-16 500 B -16 ES,mil,mm
Philharmonia to 1958? AES 400N-12 400 N -12 Hi,ES,mil,mm,JP
Philips to 1953, 33⅓ and 45s Philips 400N-6 400 N -6 mm
Philips (British) 1953 - ?, LPs with re-issues of 78s masters CCIR 78 350N-10.5 350 N -10,5 PC,RB
Polydor sub-label of Deutsche Grammophon 300 -8,5 or -10 ES,mil
Polymusic to 1958 (regular mono records) NAB 500B-16 500 B -16 ES,mil,mm,JP,RF
Polymusic (binaural) inside band -0 rolloff, outs.-11 dB (Cook system) 500 0 ins./-11 outs. Hi,ES,mil,mm
Rachmaninoff Society to 1958? Columbia LP 500C-16 500 C -16 ES,mil,mm
RCA Victor 1949 - 8/1952, some, (D9 to EOLRC3980)# 33⅓ and 45s Old RCA 800N-8 800 N -8 ES,mm
RCA Victor 1949 - 8/1952, first 45 rpm discs (also some M33) RCA 45 800N-12.3 800 N -13,8 mm,PC
RCA Victor 1950 - 8/1952, 33⅓ only (matrix to E0LRC3981) Old Ortho. 500N-12.3 500 N -12,6 ES,mil,mm,JP,RF,
PC
RCA Victor Aug. 1952, "New Orthophonic"; all LM,WDM,DM cat. from 1701; LCT,WCT from 1112; all LHMV,WHMV,LBC,WBC and Ext. Play 45s; (from E2RP4094) RIAA 500R-13.7 500 R -13,7 Hi,GH,ES,PC
RCA Victor 1948 500 -10,5 mil
RCA Victor 1949; matrix D9 to EOLRC3980; 33⅓ and 45s 700 -10 ES
Remington to 1958(?); to matrix 199-135 NAB 500B-16 500 B -16 Hi,ES,mil,mm,JP,
RF
Renaissance 1949 - 1952 Columbia LP 500C-16 500 C -16 mm
Renaissance 1952 - 1954 Pacific Jazz 500C-12 500 C -12 ES,mil,mm
Riverside to Sept (?) 1955 AES 400N-12 400 N -12 Hi,ES,mil,mm,JP
Stradivari to 1958 Columbia LP 500C-16 500 C -16 ES,mil,mm
Telefunken 1951 - 1953, (Telefunken + Decca UK = TELDEC since 1950) Telefunken 400N-0 400 N 0 mil,mm
Telefunken 1954 - 1962 CCIR 78 350N-10.5 350 N -10,5 mm,RB
Tempo 1948 - 1953 Columbia LP 500C-16 500 C -16 ES,mm
Tempo 1954 - 1958(?) NAB 500B-16 500 B -16 Hi,GH,ES,mm,JP
Transradio to 1958(?) Columbia LP 500C-16 500 C -16 Hi,ES,mm,JP
Urania to 1954; most (up to XTV20383)(low take nos) Columbia LP 500C-16 500 C -16 mil,mm,JP,RF,ES
Urania 224, 603, 7059, 7063, 7065-66, 7069 AES 400N-12 400 N -12 Hi,ES,mm,JP,RF
Urania 1950 - ?, mastered by RCA; (to E2KP9607) Old Ortho. 500N-12.3 500 N -12,6 PC,ES
Vanguard 1948 - 1951 Columbia LP 500C-16 500 C -16 GH,mm
Vanguard 1952 - 1953; VRS 411-42, 6000-18, 7001-11, 8001-04, (up to XTV20386) NAB or Col.LP 500?-16 500 B/C -16 Hi,ES,mil,JP,RF
Vanguard since ca 1954 RIAA 500R-13.7 500 R -13,7 Hi
Vox 1948 - 1951(55?) or labeled "LP" (up to XTV20386), PL8400) Columbia LP 500C-16 500 C -16 GH,mil,mm,JP,ES,
PC
Vox labeled AES AES 400N-12 400 N -12 mm
Vox 1951 - Oct 1954 NAB 500B-16 500 B -16 Hi,mil,mm,JP,RF
Westminster 1948 - Oct 1955, to matrix XTV20383 low take nos. Columbia LP 500C-16 500 C -16 Hi,ES,mil,mm,JP,
RF,PC
Westminster labeled AES; to matrix E2KP 9607 AES 400N-12 400 N -12 Hi,ES,mil,mm,JP,
RF
Westminster labeled NARTB NAB 500B-16 500 B -16 GH,JP
Westminster EO matrix Old RCA 800N-8 800 N -8 ES
Anmerkungen:
  • [1] ... Strittig! Diese EQ geht auf Langford-Smith (1952) zurück, der vage eine “London LP curve (Jan. 1951)” beschreibt. Powell versteht diese als 300Hz (falsch!) und -14 dB (richtig!). Copeland beschreibt sie treffender mit 234Hz / 1989Hz, hält sie aber für unglaubwürdig. Keine Nachweise einer Verwendung.
  • [CAP] ... verwendete die eigene “Capitol curve” 400N-12.7. Mit “AES” 400N-12 entzerren!
  • [MGM] ... und Audiophile verwendeten eine spezielle “MGM curve” 500N-12. Mit “RCA Old Orthophonic” 500N-12.3 entzerren!


Quellen, Links und Literaturliste

Quellen:

  • Hi ... High Fidelity Magazine, Oktober 1955 mit überarbeiteter “Dialing Your Disks” Tabelle.
  • ES ... Esoteric Sound und die überarbeitet EQ Liste aus dem Manual des Re-Equalizer Vorverstärkers; darin sind sehr hilfreiche Tips wie LPs anhand der Matrix-Nummer identifiziert werden können (britische London / Decca, amerikanische Decca, amerikanische Columbia, RCA Victor). Bitte beachten sie, dass Einstellwerte des Re-Equalizers angegeben werden, die in Parameter der EQ-Kurve rückübersetzt werden müssen.
  • GH ... Graumann, Heinz; Schallplatten-Schneidkennlinien und ihre Entzerrung, in: FUNKSCHAU 1958, Heft 15, S. 359 ff
  • ia ... iasa – International Association of Sound and Audiovisual Archives: replay EQ
  • JP ... James R. Powell Jr., “Audiophile’s Guide to Phonorecord Playback Equalizer Settings”, in: ARSC Journal 20-1, Frühjahr 1989, S. 14-23
  • mil ... Millennia Music and Media Systems und deren Liste MM Legacy Recordings: 78 EQ Chart.pdf
  • mm ... MidiMagic ist vermutlich die umfassendste und verlässlichste Web-Resource. Die Daten wurden in den 1970ern recherchiert und stammen aus Publikationen der 1950er Jahre.
  • RB ... Richard Brice auf PspatialAudio
  • RF ... Russell Fisher / W.A.M.S. (Wolverine Antique Music Society)
  • PC ...Peter Copeland, Manual of Analogue Sound Restoration Techniques, The British Library, 2014, (Einige von Copeland’s EQ-Kurven und Quellen sind umstritten!)

Empfohlene analoge Quellen:

  • James R. Powell, Jr. und Randall G. Stehle, "Playback Equalizer Settings for 78 RPM Recordings", Dritte Auflage, Gramophone Adventures, Portage, MI, 1993, 2002, 2007.
  • Fritz Langford-Smith, Radiotron Designer's Handbook, Wireless Press, Sydney, Vierte Auflage, 1952.
  • James Moir, High Quality Sound Reproduction, Chapman & Hall Ltd., London, 1958